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Neue Spielmodi sollen laut EA für besonders viele "Only in Battlefield"-Momente sorgen. Ein Insider behauptet, es soll eine neue Variante des Rush-Modus kommen.

Aktuell tauchen immer mehr neue Infos und Gerüchte zum im Herbst erscheinenden Multiplayer-Shooter Battlefield 6 auf. Die Macher versprachen zum Beispiel kürzlich, dass die Zerstörung im nächsten Teil »bahnbrechend« werden soll.

Nun gibt es schon wieder Neuigkeiten: Laura Miele, die Leiterin der EA Studios, hat in einem aktuellen Interview neue Spielmodi versprochen, die zu besonders vielen »Only in Battlefield«-Momenten führen sollen, und erklärt auch, was sie damit genau meint.

Neue Modi für Battlefield 6 bestätigt

Im Gespräch mit GamesBeat sagte Miele, dass die Sandbox-Elemente in Battlefield zu den größten Stärken der gesamten Serie gehören. Deshalb sollen die Spieler im nächsten Serienableger noch mehr Möglichkeiten bekommen, die Sandbox zu nutzen:

"DICE hat den Spielern schon immer eine Sandbox zur Verfügung gestellt, voll mit Waffen, Fahrzeugen und Zerstörung der Landschaft. Und dann passieren diese verrückten "Only in Battlefield"-Momente. Diese unvorhersehbaren Situationen kommen von den Spielern. (…)

Wie ihr euch vorstellen könnt, ist es definitiv Teil unserer Strategie, diese Stärke und diese Position der Marke zu nutzen und im neuen Battlefield darauf aufzubauen. Neue Modi, die wir hinzugefügt haben, sollen den Spielern die Möglichkeit geben, noch mehr Einfluss auf den Spielverlauf zu nehmen."

Kommt ein neuer Rush-Modus?

Konkrete Anhaltspunkte, um welche neuen Modi es sich handeln könnte, nannte Miele leider nicht. Allerdings kommentierte der bekannte Branchen-Insider und Leaker Tom Henderson einen Ausschnitt des Interviews auf Twitter.

Laut Henderson könnte es sich um eine überarbeitete Variante des beliebten Rush-Modus handeln:

"Stellt euch vor, M-COMs werden zerstört, aber das Ganze hat einen viel größeren Effekt, als nur eine kleine Explosion."

M-COMs sind in der Battlefield-Serie kleine Kommunikationsposten, die die Angreifer in Rush angreifen und letztlich durch das Platzieren einer Bombe sprengen müssen, während die Verteidiger die Anlagen zu beschützen versuchen.

Zwar gab auch Henderson keine genauen Details, Twitter-Nutzer Jordan postete aber schon seine Idee davon, wie er sich den größeren Einfluss der M-COMs vorstellt:

"Ein M-COM im Erdgeschoss eines Gebäudes, es explodiert und das ganze Gebäude sagt Tschüss."

Quelle: Link

In BF5 sollte es eigentlich Bruchlandungen von Flugzeugen geben. Das Feature musste gestrichen werden, könnte aber in Battlefield 6 zurückkehren.

Viel wissen wir noch nicht über den neuen Online-Shooter Battlefield 6, oder wie das Spiel offiziell heißen wird. Ein bekannter Insider behauptet jetzt aber, dass wir ein Feature im Spiel sehen, dass eigentlich schon für BF5 geplant war.

Worum geht's?

In Battlefield 5 sollte es eigentlich Bruchlandungen, also kontrollierte Flugzeugabstürze, geben. Piloten sollten in der Lage sein, einen schwer beschädigten Flieger so zu landen, dass sie den Absturz überleben konnten.

Das Flugzeug wäre zwar bei dem Manöver vollständig zerstört worden, der Pilot und die restliche Crew hätten aber überlebt und wären in der Lage, weiterzukämpfen. Im Reveal-Trailer von BF5 aus dem Jahr 2018 ist das sogar bei etwa Minute 1:04 kurz zu sehen:

Wie lauten die Insider-Infos?

Der bekannte Leaker und Insider Tom Henderson reagierte über Twitter auf die Frage, ob es möglicherweise Bruchlandungen in BF6 geben könnte. Seine Antwort besteht zwar nur aus einem grünen Haken. Allerdings lässt sich der sich so deuten, dass Henderson davon ausgeht, dass der neue Shooter dieses Feature bekommt.

In der Folgediskussion auf Twitter stellt ein Nutzer die Frage, ob das Feature im ersten Trailer zum neuen Battlefield vorkommt. Hier wird Henderson deutlich und schreibt:

"Ja - Ein Osprey stürzt auf einige Soldaten ab."

Das Bell-Boeing V-22 Osprey ist eine Art Hybrid aus Flugzeug und Helikopter, von dem Henderson bereits zuvor behauptete, es werde in Battlefield 6 enthalten sein.

Natürlich haben weder Entwickler DICE noch Publisher Electronic Arts all dies bestätigt. Zumindest aber gilt Tom Henderson als sehr zuverlässiger Insider, der sich vor allem mit Infos rund um Call of Duty einen Namen gemacht hat. Mit seiner Vorhersage, dass die Map Verdansk in CoD: Warzone zerstört wird, lag er beispielsweise richtig. Ob er auch diesmal Recht behält, müssen wir aber abwarten. Genießt die Info also mit einer gesunden Portion Skepsis.

Warum ergeben Bruchlandungen als neues Feature für Battlefield 6 Sinn? Für BF5 war geplant, dass der Flugzeugabsturz einen Krater hinterlassen und das Terrain deformieren sollte. Bisherige Gerüchte zu Battlefield 6 sprachen davon, dass Terraindeformation und Zerstörung der Spielumgebung eine große Rolle spielen.

Da würden die Bruchlandungen von Flugzeugen durchaus Sinn ergeben, wenn diese dann einen Krater hinterlassen. Diesen könnten die Spieler dann zusammen mit dem Flugzeugwrack beispielsweise als Deckung nutzen.

Quelle: Link

Meinung: Battlefield 6 wird 2021 ein Schicksalsspiel. Nicht nur für DICE und EA, sondern auch für das gesamte Genre. Aber es gibt Grund zur Hoffnung.

2021 wird ein Schicksalsjahr für die Battlefield-Serie. Seit drei Jahren schlummert die Reihe, während DICE und Co. am neuen Battlefield 6 arbeiten. Eine ungewöhnlich lange Zeit, aber Battlefield 6 soll eben der große Senkrechtstart für die neue Hardware-Generation werden. Aus den ersten offiziellen Infos lässt sich sehr klar rauslesen, dass das neue Battlefield wahrscheinlich nicht mehr für PS4 und Xbox One erscheint. Ein reines Next-Gen-Battlefield also.

Am Erfolg von Battlefield 6 hängt aber weit mehr als die Zukunft der Serie. Ich bin überzeugt: Sollte dieses Spiel floppen, werden wir die Art Shooter für eine ganze Weile nicht mehr erleben. Also Szenario-basierte Casual-Spektakel, die weder auf E-Sport, noch auf Hardcore-Communitys oder Battle-Royale-Fans gemünzt sind. Alte Schule sozusagen. Kollege Phil hat hierzu eine größere Genre-Analyse zusammengestellt.

Doch noch hat der klassische Multiplayer-Spektakel-Shooter eine Chance. Sogar eine richtig gute. Battlefield 6 könnte durchstarten wie kein Battlefield seit den ganz frühen Tagen. Und das hat drei Gründe.

1. Es gibt keine Konkurrenz

DICE stehen mit Battlefield 6 im Prinzip zwei Wege offen:

  1. Sie können wie alle anderen großen Multiplayer-Shooter dem Battle-Royale-Trend nacheifern und ihre Entwicklung vor allem in diese Richtung priorisieren. Wie Call of Duty aktuell.
  2. Gerade weil alle anderen Battle Royale machen, könnten sie sich auf klassische Stärken konzentrieren, um ein Gegenangebot zu schnüren.

 Beide Wege können sich als richtig entpuppen (und wahrscheinlich wird BF6 eh ein Hybrid aus beiden), aber zumindest existiert auf der zweiten Route keine Konkurrenz. Unter meinem Video zum kurzzeitigen Revival von Battlefront 2 schwärmen unzählige Leute, wie viel Bock sie mal wieder auf ein klassisches Battlefield hätten. Die Fans von damals sind ja nicht allesamt verschwunden, sie wurden bloß vergrault. Call of Duty strauchelt derweil trotz immenser Spielerzahlen, weil Abstürze, Cheater und Balancing-Probleme die Server plagen.

Der Weg zum Erfolg wäre hier eigentlich simpel. Battlefield 6 müsste den Fans einfach nur das geben, worauf sie Bock haben. Ein neues Battlefield 3. Oder meinetwegen sogar wieder ein Weltkriegsszenario. Große Karten, intuitive Shooter-Mechaniken, eine funktionierende Waffenbalance - eine funktionierende Grundlage für all die Schlachtfeld-Geschichten, die Battlefield ausmachen. Ich sage nicht, dass sowas leicht zu entwickeln ist - aber zumindest kann man sich recht simpel ein »perfektes« Fan-Battlefield vorstellen.

Auch wichtig: DICE muss den Preis des Spiels radikal senken.

2. Es gab genug Fehler, um zu lernen

DICE blickt jetzt auf drei große Spiele zurück, bei denen viel schiefgegangen ist. Battlefield 1 hatte 2016 ein veraltetes Premium-Modell, bekam seine DLCs nicht auf Kurs, Battlefront 2 hatte sein Lootbox-Fiasko und Battlefield 5 bekam weder DLCs, noch das Balancing in den Griff.

Und schon damals haben wir vor jedem neuen Spiel gehockt und uns gesagt: Das kann doch jetzt nicht wieder schiefgehen. Ihr könnt mich Ende 2021 dann darauf festnageln, aber ich bin mir auch diesmal sicher: Es war doch wirklich genug Zeit, um aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen.

Und dieses Lernen ist in den letzten Jahren leichter denn je gewesen, weil der Shooter-Markt weit weniger drastische Umbrüche zu bewältigen hatte.

Trends sind für große Publisher Fluch und Segen. Wie soll beispielsweise ein EA auf Spiele wie Among Us reagieren? Triple-A-Spiele brauchen mehrjährige Entwicklungszeiten. Bis dahin ist ein Fall Guys oder Phasmophobia längst wieder vom Tisch. Dass DICE 2018 nicht leichtfertig alle Ressourcen auf Battle Royale werfen wollte, wenn die Entwicklung dafür allerspätestens 2017 hätte beginnen müssen, kann man leicht nachvollziehen.

Aber in den letzten drei Jahren gab es keine großen neuen Trends. Das Battle-Pass-Modell für saisonale Skins hat sich fest etabliert, niemand meckert drüber und in puncto Gameplay bleiben die Vorlieben der Fans stabil. Battle Royale knackt weiterhin alle Rekorde - und damit lässt sich eigentlich gut planen. Außerdem war genug Zeit, sich intern so umzustrukturieren, dass man als Entwickler agiler auf Patches, Balancing-Probleme und Co. reagieren kann.

Würde Battlefield 6 ein Hybridmodell wie Call of Duty fahren, wäre also alles in Butter. Man verhaftet Criterion oder irgendein anderes Team für die nächsten zwei Jahre, den Battle Royale mit Inhalten und Updates zu versorgen. Und gibt simultan den alten Fans ein klassisches Battlefield. Easy. Damit das klappt, muss DICE den Preis allerdings deutlich senken.

Denn einen Trend gibt es dann doch: Multiplayer-Shooter sind kostenlos. Apex Legends, Fortnite, CoD: Warzone - mit diesen Spielen muss sich Battlefield messen. EA wird natürlich nicht leichtfertig auf die immensen Einnahmen der Release-Woche verzichten, aber zumindest sollten sie darüber nachdenken, Battlefield 6 parallel im Game Pass via EA Play anzubieten. So ließe sich das Spiel zumindest für viele Leute sehr erschwinglich spielen (Game Pass kostet im ersten Monat ja bloß einen Euro). Und dann könnte das echt was werden.

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Die Battlefield-Macher brechen das Schweigen und machen Fans erneut mit großen Versprechen zu Battlefield 2021 den Mund wässrig.

Nachdem die Gespräche rund um das nächste Battlefield zuletzt stark von Leaks und Gerüchten dominiert waren, gibt es jetzt neue Nachrichten vom Entwickler selbst. In einem Brief wendet sich Oskar Gabrielson, der General Manager bei Entwickler Dice, an die Fans. Er schreibt:

"Wir testen das Spiel inzwischen jeden Tag und kümmern uns um den Feinschliff, die Balance und machen daraus das beste Battlefield, das wir können. Und ich kann euch sagen, es ist ein gewagter Schritt. Das Spiel hat alles, was wir an Battlefield lieben und hebt es auf die nächste Stufe. Groß angelegte Schlachten mit überraschenden Momenten und einer absolut bahnbrechenden Zerstörung. Kämpfe, an denen mehr Spieler als jemals zuvor teilnehmen. Und all das wird durch die Power der NextGen-Konsolen und PC ermöglicht."

Klar, da steckt viel Marketing-Sprech drin. Aber was heißen diese Aussagen konkret? Wir fassen hier die wichtigsten Aussagen zusammen und stellen sie in Kontext zu dem, was wir bisher über Battlefield 6 erfahren haben:

  • Entwicklungsfortschritt: Battlefield 6 ist bereits in der Playtest-Phase und man arbeitet bereits am Feintuning und Balance-Fragen. Das dürfte Fans Hoffnung auf einen runden Launch machen. Statt den sonst üblichen zwei Jahren, ist der Titel drei Jahre in Entwicklung. Projekte wie neue DLCs für Battlefront 2 oder das nächste Need for Speed wurden extra für BF6 zurückgestellt.
  • Mehr Spieler, größere Maps: Gabrielson bestätigt erneut, dass wir erstmals in der Serie mit mehr als 64 Spielern gleichzeitig auf dem Schlachtfeld unterwegs sind. Bereits in der ersten Tech-Demo waren über 100 Soldaten zu sehen. Wir rechnen damit, dass damit auch die Anzahl der Vehikel steigt und entsprechend auch die Karten diesmal größer ausfallen.
  • Bahnbrechende Zerstörung: Dass die Zerstörung erneut stark betont wird, dürfte Fans Hoffnung auf einen neuen technischen Sprung bei der Physik machen, wie wir ihn schon einmal in Battlefield: Bad Company 2 erlebt haben. In der Tech-Demo war bereits ein äußerst realistisch einstürzendes Hochhaus zu sehen gewesen.
  • Doch nur für NextGen: Mit seinem letzten Satz scheint Gabrielson zu bestätigen, was bereits seit einiger Zeit spekuliert wird: Battlefield 6 erscheint als reiner NextGen-Titel und lässt PS4 und Xbox One hinter sich. Das ist einerseits riskant, weil bisher nur wenige NextGen-Konsolen verfügbar sind. Andererseits macht dieser Schritt den Weg frei für technischen Fortschritt, der sonst von begrenzter Rechenleistung der alten Plattformen ausgebremst würde. Und genau das hat man ja offenbar vor (Spielerzahl, Zerstörung).

2021 sei ein spannendes Jahr für das Studio und man arbeite mit dem bisher größten Team am neuen Battlefield-Teil für Konsolen und PC, so Oskar Gabrielson weiter. Neben dem schwedischen Hauptstudio sind noch Criterion (BF5: Firestorm, Need for Speed) und Dice LA beteiligt.

 

Zusätzlich arbeitet das Team der EA Frostbite Labs in Gothenburg am technischen Grundgerüst des neuen Spiels. Battlefield 6 soll noch im Frühjahr offiziell mit einem Trailer vorgestellt werden.

Neben den Infos zu Battlefield 6 gibt es noch eine weitere Überraschung: Für 2022 wurde direkt noch ein neues Mobile-Spiel angekündigt, das die großen Schlachten auf Handys und Tablets bringen soll.

Quelle: Link

 

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