Call of Duty: Black Ops - Wieder Steam-Kopierschutz aber auch Dedicated Server
Montag, den 06. September 2010 um 18:18 Uhr
Der Ego-Shooter Call of Duty: Black Ops muss, wie schon Modern Warfare 2, über Steam freigeschaltet werden. Diesmal dürfen Sie aber Dedicated Server nutzen - gegen Geld.
Nachdem es um Modern Warfare 2 heftige Diskussionen gab, unter anderem weil der Shooter keine dedizierten Server anbietet, wird Call of Duty: Black Ops nun wieder diese Option unterstützen. Der jüngste Teil der Baller-Serie wird allerdings, wie zuletzt auch Bad Company 2 , nicht etwa die Server-Software mitliefern. Stattdessen müssen Sie einen Server über gameservers.com mieten und können dann detailliere Einstellungen für die Online-Matches vornehmen.
Die Server sollen sowohl Ranglisten-Spiele, die neuen Wager-Matches als auch ungerankte Spiele unterstützen. Bei den Einstellungsmöglichkeiten können Sie nicht nur die Spielmodi wählen, sondern auch festlegen, welche Killstreaks, Klassen und Perks auf den Karten zur Verfügung stehen. Auch an der Map-Rotation können Sie als Match-Administrator schrauben.
Während der Entwickler Treyarch mit den Dedicated Server nun also einen Schritt auf die PC-Spieler zugeht, wird sich beim Kopierschutz von Call of Duty: Black Ops nichts gegenüber dem Vorgänger ändern. Auch Black Ops muss also an ein kostenloses Konto bei der Online-Plattform Steam gebunden werden.
Mit Black Ops führt Treyarch eine neue Art von Online-Matches in die Call-of-Duty-Serie ein, die so genannten Wager-Matches. Worum es dabei im Detail geht, erklären wir in der Vorschau zum Multiplayer-Modus, in der Sie auch Video-Ausschnitte aus den neuen Modi sehen.
Treyarch will mit Black Ops aus dem Schatten des großen Bruders Infinity Ward heraustreten und dessen Genre-Referenz Modern Warfare 2 übertrumpfen. Wir haben in Los Angeles den Mehrspieler-Modus von Black Ops gespielt und sind von den Neuerungen positiv überrascht.
Alle neuen Infos könnt Ihr hier lesen ! Quelle: Link
Call of Duty: Black Ops - Trailer und Screenshots zum Wager-Multiplayer
Donnerstag, den 02. September 2010 um 23:32 Uhr
Für den Mehrspielermodus des Ego-Shooters Call of Duty: Black Ops haben sich die Entwickler von Treyarch ein paar Neuerungen ausgedacht. Im jüngsten Gameplay-Video erklären David Vonderhaar, der Design Director des Spiels, und der Online Director Dan Bunting deshalb die neuen Wager-Matches. Davon gibt es vier Modi und in allen geht es darum so genannte Call-of-Duty-Points vor der Runde in den Pott zu werfen und je nachdem wer das Spiel gewinnt, kassiert am Ende die Punkte ein - ähnlich wie beim Pokern. Die Wager-Matches sind von den Ranglisten-Partien losgelöst und auf kurze Action ausgelegt.
Die vier Wager-Spielmodi
One in the Chamber: Die Spieler starten nur mit Pistolen bewaffnet, jeder hat eine Patrone und drei Leben. Wenn Sie jemanden töten, bekommen Sie eine weitere Kugel.
Sticks and Stones: Spieler starten mit einer Armbrust, einem Messer-Schussgerät und einem Tomahawk. Wenn Sie einen Gegner mit dem Tomahawk erwischen, verliert der Feind seine gesetzten Call of Duty-Points.
Gun Game: Jeder Spieler beginnt mit einer Pistole bewaffnet, für jeden Kill bekommen Sie bessere Waffen. Wer als erster die höchste Waffenstufe erreicht, gewinnt. Wenn Sie mit einem Messer getötet werden, verlieren Sie Ihr Waffenlevel und beginnen wieder mit der einfachen Pistole.
Sharp Shooter: Alle Spieler beginnen mit der gleichen, zufällig ausgewählten Waffe. Die Waffen wechseln während der Partie, aber alle Spieler haben immer das gleiche Schießeisen.
Call of Duty: Black Ops - Wird »die Brutalität des Krieges zeigen
Sonntag, den 29. August 2010 um 17:20 Uhr
Die Entwickler von Call of Duty: Black Ops werden sich nicht »scheuen, die Brutalität und Grausamkeit des Krieges zu zeigen«. Dies sagte der Community-Manager Josh Olin in einem Interview mit der englischsprachigen Internetseite gamerzines.com. Auf die Frage, ob die Spieler auch in Black Ops eine ähnlich kontroverse Szene wie die Flughafenmission im Vorgänger Modern Warfare 2 erwarten können, antwortete Olin: "»Kontrovers« ist so ein subjektiver Begriff. Es ist schwierig zu sagen. Call of Duty: Black Ops ist ein erwachsenes Spiel für erwachsene Spieler und wir werden uns nicht scheuen die Brutalität und Grausamkeit des Krieges zu zeigen."
Laut Olin seien Authentizität und Realismus sehr wichtig, damit sich der Spieler auch richtig in das Geschehen hineingezogen fühlt: "Alles was wir tun, wird zur Geschichte passen oder ist darauf ausgelegt den Spieler auf einer emotionalen Ebene anzusprechen, zum Beispiel um ihn Ärger oder Trauer fühlen zu lassen. All diese Elemente helfen dabei, dass der Spieler voll und ganz in unsere Welt versetzt wird." In Black Ops soll nichts »unbegründet« passieren.
Käufer der deutschen Version werden vielleicht etwas weniger Emotionen aufbauen können. Nach Analyse der gamescom-Version von Call of Duty: Black Ops könnte die deutsche Version des Ego-Shooters stark geschnitten erscheinen. Eine offizielle Ankündigung seitens Publisher Activision steht noch aus.